Ein Blog um fremde Zeit zu okkupieren.
Schreiben, Blicke, Kunst und peinliches Übergehen in unserer Wahrnehmung.

Man muss natürlich wissen, dass Homosexuelle sich gerne in Erzählungen in junge Kriminelle, etwa gar drogensüchtige Punks oder aktuell in Migrantenkids (Stichwort Sneakersex!) verlieben können. Hier haben wir dann einen modernen Hedwig Courts-Mahler, der Klassenromantik mit dem Sexappeal von authentischen bösen Underdogs verbindet… Weil der begehrte und erfundene junge Mann doch mehr haben muss als körperliche Attribute, lässt man ihn Gespenster sehen und Fähigkeiten haben, die andere nicht haben, dann wird es doch eine gothic novel, wie sie die Angelsachsen, als Opium und Kokain noch beim Drogisten zu kaufen waren, gerne erzählt hatten. Dazu ist der böse Junge white trash, wie man in den USA sagt. Und dann lässt man diesen jungen Mann noch an die grünen Männchen aus dem All glauben, genauer, an eine Verschwörung sondergleichen… (wer nicht genug hat, darf weiterlesen).

Als wahre Begebenheit ist die Geschichte von Gary McKinnon nachzulesen, dazu kann man ein wenig im Internet Alienkinder ergoogeln…. aber eine amour fou wird keinen Regeln folgen ausser der ihres eigenen Verhängnisses. 

Vor allem dann, wenn der Geliebte an dem Verhängnis strickt.

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